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Gewaltpraevention Bundesverband

Bundesverband Gewaltprävention

“Selbstbewusst & Stark e.V.

für Schulen, Kitas, Jugendeinrichtungen, Bildungseinrichtungen,
Vereine, Jugendfreizeiten, Kinder-und Jugendarbeit

Gewalt gehört in unserer Gesellschaft mittlerweile zum Alltagsbild. Stets auch medial präsent, findet schleichend eine Kind wird geschlagenunbewusste Gewöhnung statt. Es gibt kaum einen Ort, an dem man ihr nicht begegnet.

Ob an unseren Schulen, im Internet, in der Freizeit, in Vereinen, bei der Arbeit, selbst schon im Kindergarten nimmt Gewalt zunehmen einen immer größeren Raum ein. Ausgrenzungen und Mobbing, Diebstahl, Erpressung und Körperverletzung gehören für viele Kinder und Jugendliche bereits zur Tagesordnung; sei es als Täter oder als Opfer. Dies kann die psychische Entwicklung dauerhaft und ernstzunehmend behindern und stören.

Aber auch vermeintlich subtilere Formen der Gewalt wie Rassismus und Fremdenhass, Bullying oder der Griff zu Drogen entziehen sich nicht selten der Kontrolle der Eltern, Lehrerschaft oder Trainer.

Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen ermittelte in Schülerbefragungen, dass ungefähr jeder fünfte Jugendliche in den letzten 12 Monaten vor der Befragung Opfer einer Gewalttat geworden ist. Fast jeder sechste Jugendliche gibt an, in diesem Zeitraum mindestens eine Gewalttätigkeit im Sinne der Gewaltprävention verübt zu haben.

Die Polizei registrierte zwar einen leichten Rückgang der quantitativen Steigerung der Jugendgewalt jedoch einen Anstieg der qualitativen Gewalt. Es geht heute härter zur Sache.

Besonders junge Menschen aus gesellschaftlich schwach integrierten wirtschaftlich benachteiligten oder bildungsfernen Gruppen simein-kind-wird-gemobbtnd Gewalt in ihrem Milieu stärker ausgesetzt.

Gewalt an Schulen, in Kitas, in Vereinen oder der Freizeit wirkt sich unmittelbar auf die gesamte Lebenssituation der SchülerInnen aus. Sie vergiftet das Schulklima, das Vereinsklima und verhindert ein entspanntes, friedliches Miteinander. Leider verniedlichen noch zu viele Schulen diese Aspekte oder sind gar der Meinung, “an unseren Schulen gibt es so etwas nicht”! Verschiedenste Studien, aber auch unsere eigenen Beobachtungen zeigen ein ganz anderes Bild. An jeder Schule und in jeder Klasse sind mehr oder weniger Auffälligkeiten zu beobachten.

Angst vor Gewalt verhindert effektives Lernen.

Daraus lässt sich die Aufgabe ableiten, Ursachen von Gewalt schon im Vorfeld präventiv zu begegnen. Ein wichtiges Arbeitsfeld unter vielen stellt die Schule dar. Hier verbringen die Kinder den Großteil des Tages und können direkt von pädagogischen Fachkräften erreicht werden. Daneben sinMobbing_1d auch Vereine oder das Internet Arbeitsfelder, die in die Prävention mit einbezogen werden müssen, denn auch hier wird oft viel Zeit von den Kindern verbracht.

Die ansteigende Zahl angezeigter Körperverletzungsdelikte und die qualitative Veränderung der Gewalttaten hat Einfluss auf die Schule und somit auf die Arbeit von Lehrpersonal und Erzieher. Das Thema Kinder– und Jugendgewalt ist in den Schulen angekommen, auch wenn es von vielen Schulen noch nicht ernst genommen wird, und stellt dennoch einen Belastungsfaktor für Lehrkräfte dar.

Gewalt entsteht oftmals aus Kleinigkeiten, Beleidigungen, Rangeleien oder ähnlichem und eskaliert nicht selten in brutalen körperlichen Auseinandersetzungen. Solche Prozesse werden täglich von vielen MitschülerInnen, aber auch von LehrerInnen und Eltern teilweise ohnmächtig beobachtet.

Kaum jemand sieht sich in der Lage, hier einzugreifen und klare Zeichen gegen Gewalt zu setzen. Oft ist der Schrei nach potentieller Hilfe erst, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Gewaltprävention befasst sich jedoch schon vor Beginn solcher Auseinandersetzungen mit nachhaltigen Lösungsvorschlägen. An dieser Stelle sind Mechanismen und Handlungsmuster gefragt, die es jedem Einzelnen ermöglichen, die Gewaltspirale möglichst früh zu durchbrechen.

Selbstbewusst & Stark e.V. stellt im Folgenden differenzierte Instrumentarienangebote zur Bewältigung von Gewaltproblemen zur Verfügung.
Es richtet sich nicht nur in Form von Kursen, Seminaren oder Workshops an die Kinder und Jugendlichen, sondern auch an Eltern, Fachkräfte, Lehrpersonal oder Trainer und Vereinsvorstände, also überall dort, wo mit Kindern gearbeitet wird.

 

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