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Gewaltpraevention Bundesverband

Bundesverband Gewaltprävention

“Selbstbewusst & Stark e.V.

für Schulen, Kitas, Jugendeinrichtungen, Bildungseinrichtungen,
Vereine, Jugendfreizeiten, Kinder-und Jugendarbeit

KINDESMISSHANDLUNGKinderhand klein

Schlagen, schütteln, verbrühen. Jede Woche sterben in Deutschland drei Kinder durch körperliche Gewalt. Meist sind die eigenen Eltern die Täter. Alle Eltern also unter Generalverdacht oder muss der Staat nur bei klaren Hinweisen eingreifen?

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 3998 Kinder Opfer von Misshandlungen. 130 von ihnen starben. So steht es in der Polizeistatistik. Hinter diesen unfassbaren Zahlen stecken noch viel unvorstellbarere Schicksale – und vor allem noch viel mehr davon: Experten gehen davon aus, dass Gewaltexzesse an Schutzlosen häufiger vorkommen.

Tatsächlich müssen wir wohl von 200 000 Opfern ausgehen, die unter den Augen von Nachbarn, Verwandten, Erzieherinnen und sogar Jugendamtsmitarbeitern jedes Jahr in Deutschland misshandelt werden. Und es sind mindestens 320, die daran sterben.

Kindesmisshandlung kleinRechtsmediziner finden bei ihren Untersuchungen an den kleinen Opfern komplizierte Drehbrüche, Hirnblutungen, Brandwunden von Zigaretten und Herdplatten, Hieb-, Würge- und Bissmale. Tatort fast immer: das eigene Zuhause.

Unter Kindesmisshandlung wird heute allgemein die psychische und physische Schädigung von Kindern oder Jugendlichen durch Eltern, Erziehungsberechtigte und andere nahe stehende Personen wie Nachbarn oder Verwandte verstanden.

Kindesmisshandlung kann bereits dort beginnen, wo Kinder durch Strafen, Klapse, Überforderung oder Liebesentzug geschädigt werden. Diese Schädigungen können sowohl durch Handlungen (wie bei körperlicher und seelischer Misshandlung) als auch durch Unterlassungen (wie bei Vernachlässigungen) zustande kommen und haben immer Langzeitfolgen. Sie ereignen sich überwiegend innerhalb der Familie oder der Lebensgemeinschaft, aber auch in Kindergärten, Schulen und ähnlichen Einrichtungen.Rücken

Physische Misshandlungen sind alle Handlungen von Eltern oder anderen Bezugspersonen, die zur (körperlichen) Verletzung oder zum Tod des Kindes führen können.

Psychische Misshandlungen ("seelische Gewalt") sind alle Äußerungen oder Verhaltensweisen, die Kinder und Jugendliche ängstigen, sie herabsetzen, terrorisieren, isolieren oder überfordern und ihnen das Gefühl eigener Wertlosigkeit vermitteln. Hierzu gehören sadistische "Erziehungs"-Methoden (beispielsweise das Kind stundenlang in eine dunkle Kammer einsperren) und seelische Grausamkeit. Ebenso sind aber auch scheinbar harmlosere Formen der Ablehnung und psychischen Bestrafung, etwa die ständige demütigende Bevorzugung eines Geschwisterkindes, die Isolierung des Kindes oder die Bestrafung mit andauerndem Liebesentzug Misshandlungen. Seelische Gewalt ist ebenso grausam wie Schläge, wenn nicht schlimmer, da sie nicht so sichtbar ist und daher nicht so wahrgenommen werden kann wie andere Formen der Kindesmisshandlung. Außerdem ist sie Teil aller Misshandlungsformen und deshalb auch die häufigste Form von Gewalt gegen Kinder: Körperliche Gewalt und Vernachlässigung bedeuten immer auch seelische Gewalt! Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention

 

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