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Gewaltpraevention Bundesverband

Bundesverband Gewaltprävention

“Selbstbewusst & Stark e.V.

für Schulen, Kitas, Jugendeinrichtungen, Bildungseinrichtungen,
Vereine, Jugendfreizeiten, Kinder-und Jugendarbeit

Satzung des Vereins „Selbstbewusst & Stark e.V.“ Gewaltprävention für Kinder und Erwachsene

§ 1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr

(1) Der Verein trägt den Namen „Selbstbewusst & Stark e.V.

(2) Hauptsitz des Vereins ist Windhagen.

(3) Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

(4) Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

(5) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweckbestimmung

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

(2) Zweck des Vereins ist die Gewaltprävention, Kinder und Jugendliche und auch Erwachsene vor Gewalt und Sucht zu schützen, um ein soziales Miteinander zu gewährleisten.

Dieser Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch

1. die fachliche, organisatorische oder finanzielle Förderung und Unterstützung geeigneter präventiver Maßnahmen und Aktivitäten für Kinder und Jugendliche in den Bereichen der Sucht- und Gewaltprävention sowie der Mediation.

2. die Unterstützung bei der Vermittlung und Verbreitung von Verhaltensweisen, Strategien, Techniken und Methoden, die normkonformes Verhalten ermöglichen.

3. die Unterstützung aller Bemühungen, Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen ein sucht- und gewaltfreies Leben zu ermöglichen.

4. die Unterstützung bei der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

5. die enge Zusammenarbeit mit öffentlichen Behörden und Institutionen sowie mit Organisationen gleicher Zielrichtung.

6. Aufklärung und Information über Suchtmittel sowie die unterschiedlichen Formen und das Ausmaß von Gewalt und Gewaltstrukturen im Rahmen von Informationsveranstaltungen, Seminaren, Aktionstagen, etc. mit dem Ziel einer stärkeren gesellschaftlichen Bewusstseinsbildung und bürgerschaftlichen Engagements.

7. die Anregung und Förderung von Kooperationen zwischen Schulen (alle Schulformen) und Sport- bzw. Kultur-Vereinen mit den Zielen,

a. den Vereinen die Nachwuchssorgen zu nehmen.
b. die Kinder zu gesunder Bewegung anzuhalten.
c. den Kindern ein geeignetes Feld sozialen Lernens zugänglich zu machen.

8. die Förderung und Unterstützung bei der präventiven Erziehung im Elternhaus und an Schulen (Grundschulen sowie weiterführende Schulen und Berufsschulen) durch

a. Pressearbeit (z.B. kostenlose Vereinszeitschriften und Prospekte zu Gewaltprävention).
b. Ausarbeitung von Qualitätskriterien und Qualitätstandarts für präventive Maßnahmen.
c. Evaluation und Supervision präventiver Maßnahmen.

9. straffällig gewordenen Kindern und Jugendlichen durch geeignete Kursangebote neue Perspektiven zu eröffnen.


(3) Für die Erfüllung dieser satzungsgemäßen Zwecke sollen geeignete Mittel durch Beiträge, Umlagen, Spenden, Zuschüsse und sonstige Zuwendungen (Geld oder Sachmittel) akquiriert und eingesetzt werden.


§ 3 Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

3.2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
3.3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
3.4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Mitglieder

1. Aktive Mitglieder

a. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder auch juristische Person werden, die die Ziele des Vereins unterstützt.

2. Fördernde Mitglieder

a. Dies sind Organisationen, Verwaltungsstellen, Firmen oder Einzelpersonen, welche die Bestrebungen des Vereins ideell und/oder finanziell unterstützen.

3. Ehrenmitglieder

a. Ehrenmitglieder sind Einzelpersonen, die als Mitglied oder Förderer außerordentliche Verdienste erworben haben.
b. Ehrenmitglieder werden auf Lebenszeit vom Vorstand im Rahmen einer Vorstandssitzung mit einer 2/3 Mehrheit gewählt.
c. Der Verein hat höchstens 5 Ehrenmitglieder.
d. Die Ehrenmitglieder können an den Mitgliedsversammlungen teilnehmen, und haben ebenfalls Stimmrecht.
e. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

(2) Erwerb der Mitgliedschaft

1. Anträge um Aufnahme in den Verein sind schriftlich beim Vorstand einzureichen.

2. Über den Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand in vertretungsberechtigter Zahl. Lehnt dieser den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen die Berufung der Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet endgültig.

(3) Pflichten der Mitglieder

1. Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Ziele des Vereins zu fördern.

2. Die von der Mitgliederversammlung festgelegten Mitgliedsbeiträge werden halbjährlich oder jährlich vom Verein eingezogen.

3. Die Aufnahmegebühr sowie der erste Beitrag bei Neumitgliedern sind bei Eintritt fällig.

4. Für Mitglieder, die mit der Beitragszahlung im Rückstand sind, ruht bei der Jahreshauptversammlung das Stimmrecht.

(4) Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitgliedes.

2. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt des Mitgliedes.

a. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes des Vereins. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von zwei Monaten zulässig.

3. Die Mitgliedschaft endet durch Streichung des Mitgliedes von der Mitgliedsliste.

a. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung der zweiten Mahnung drei Monate verstrichen und die Beitragsschuld nicht beglichen ist. Die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.

4. Die Mitgliedschaft endet durch Ausschluss des Mitgliedes aus dem Verein.

a. Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen grob verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied, unter Setzung einer angemessenen Frist, Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben.
b. Gegen den Ausschließungsbeschluss ist die Berufung an die ordentliche Mitgliederversammlung zulässig, die binnen einem Monat beim Vorstand schriftlich eingelegt sein muss. Die ordentliche Mitgliederversammlung entscheidet dann endgültig.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

(1) Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.

(2) Zur Festlegung von Beitragshöhe und Beitragsfälligkeit ist eine einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.

§ 6 Organe des Vereins

(1) Organe des Vereins sind

1. der Vorstand
2. die Mitgliederversammlung
a. Die Mitgliederversammlung kann die Bildung weiterer Vereins- Verbandsorgane beschließen.


§ 7 Vorstand

(1) Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende bilden den Vorstand im Sinn von § 26 BGB (Vertretungsvorstand). Jeder besitzt Einzelvertretungsbefugnis. Für das interne Verhältnis gilt, dass der stellvertretende Vorsitzende zur Vertretung des Vereins nur bei Verhinderung des Vorsitzenden, oder wenn er von diesem ausdrücklich beauftragt wurde, berechtigt ist.

(2) Der erweiterte Vorstand besteht aus

a) dem vertretungsberechtigten Vorstand, bestehend aus dem Vorsitzenden und dem Stellvertretenden Vorsitzenden,

b) dem Kassenwart,

c) dem Schriftführer

d) den Abteilungsleitern von Abteilungen, die mindestens 10 aktive und stimmberechtigte Mitglieder

aufweisen (wobei jedes aktive Vereinsmitglied höchstens einer Abteilung des Vereins zugeordnet

wird, nämlich jener, die seiner Haupttätigkeit entspricht) und die einen Abteilungsleiter stellen,

e) sowie bis zu 3 Beisitzern.

Sofern eine Jugendversammlung besteht, wird der von ihr gewählte Jugendwart ebenfalls zum stimmberechtigten Mitglied des Vorstands.

Ein Vorstandsmitglied darf bis zu zwei der obigen Ämter inne haben, mit folgender Ausnahme: Die Ämter des Vorsitzenden, des Stellvertretenden Vorsitzenden und des Kassenführers müssen von drei verschiedenen natürlichen Personen belegt werden. Zusätzlich dürfen der Vorsitzende und der Stellvertretende Vorsitzende nicht aus derselben Abteilung kommen – es sei denn, dass der Verein weniger als zwei Abteilungen umfasst.

Bei Abstimmungen hat jede natürliche Person im Vorstand nur eine Stimme, ungeachtet der Anzahl der Ämter, die sie im Vorstand belegt.

(5) Amtszeit

1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für drei Jahre gewählt.

2. Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich.

3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung in einem besonderen Wahlgang bestimmt.

4. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis Nachfolger gewählt sind.

5. Scheidet während der Amtszeit ein Mitglied des Vorstandes aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen. Dies ist allerdings nur möglich, wenn der Vorstand noch aus mindestens drei Personen besteht. Andernfalls ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Amtszeit der in dieser Mitgliederversammlung gewählten Vorstandsmitglieder gilt für die restliche Wahlperiode.

6. Der Vorstand bleibt im Amt, bis ein neuer gewählt ist.

7. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, die alle Zuständigkeiten und Aufgabenbereiche regelt.

(6) Vorstandssitzungen finden jährlich mindestens einmal statt. Die Einladung zu Vorstandssitzungen erfolgt durch den Vorstandsvorsitzenden schriftlich unter Einhaltung einer Einladungsfrist von mindestens 4 Wochen.

(7) Vorstandssitzungen sind beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist.

(8) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.
(9) Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären.

(10) Schriftlich oder fernmündlich gefasste Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Vorstandsvorsitzenden zu unterzeichnen.

§ 8 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:
1. Satzungsänderungen

a. Für Satzungsänderungen ist eine 2/3-Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren.
b. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.

2. die Wahl des Vorstandes, dessen Entlastung, sowie die Wahl von Ersatzmitgliedern, nach § 8 der Satzung

3. die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages, seine Fälligkeit und seine Änderung

4. die Aufnahme eines Mitgliedes nach Berufung des Abgelehnten gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstands

5. die Entscheidung über die Berufung eines Mitglieds gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstands

6. die Auflösung des Vereins

(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich einzuberufen.

(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn mindestens 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich vom Vorstand, unter Angabe von Zweck und Grund, die Einberufung verlangt hat.

(4) Zuständig für die Einberufung und Festsetzung der Tagesordnung ist der Vorstand.

(5) Zur Mitgliederversammlung ist mit einer Frist von mindestens vier Wochen, unter Bekanntgabe der Tagesordnung, einzuladen.

(6) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich.

(7) Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind jeweils bis Ende des laufenden Kalenderjahres schriftlich an den Vorstand zu richten. Diese Anträge sind vom Vorstand als Tagesordnungspunkt in die Ladungsschrift aufzunehmen.

(8) Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme.

(9) Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Eine 2/3 Mehrheit ist jedoch erforderlich, wenn der Gegenstand der Abstimmung die Ausschließung eines Mitglieds, die Satzungsänderung oder die Auflösung ist. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.

(10) Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, welches vom Versammlungsleiter (1. Vorsitzender oder bei seiner Verhinderung dem von der Versammlung bestellten Versammlungsleiter) und vom Schriftführer zu unterschreiben ist.

§ 9 Auflösung des Vereins

(1) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks – soweit dadurch die Gemeinnützigkeit verloren geht – geht das Vermögen des Vereins an den Verein Bushido-Windhagen e.V. über, wo es nur für gemeinnützige Zwecke der Prävention verwendet werden darf.

§ 10 Kurse & Entgelt

Der Verein organisiert und leitet über seine Gewaltpräventionstrainer Kurse, Workshops, Freizeitcamps und Seminare zu den unterschiedlichsten Themen von Gewaltprävention, nimmt Kontakte auf und stellt Unterrichtsmaterial zur Verfügung. Angefragte Kurse können an die einzelnen regionalen Gewaltpräventionstrainer entsprechend ihrer Ausbildungsstufe weitergeleitet werden. Für einen weitergeleiteten Kurs erhält der Verein 20 % des Kursentgeldes als Aufwandsgebühr für seine Vereinsflyer, Unterrichtsmaterial und ähnlichem. Der Aufwand wird dem Trainer entweder in Rechnung gestellt oder, falls die Abrechnung über den Verein läuft, vom Kursgeld abgezogen.


Windhagen, den 11.12.2010

 

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