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Gewaltpraevention Bundesverband

Bundesverband Gewaltprävention

“Selbstbewusst & Stark e.V.

für Schulen, Kitas, Jugendeinrichtungen, Bildungseinrichtungen,
Vereine, Jugendfreizeiten, Kinder-und Jugendarbeit

Teambildung und Peer-to Peer (Peer-Mediation)

TeambildungTeambildung

„Auf dem Weg zum Team!“ – Teamarbeit als Gegenstand der Analyse und Unterrichtsreflexion zum Abbau von Störungen und zur Verbesserung der Konfliktfähigkeit und somit der Teamfähigkeit

Ziel der Reihe: Die Schüler/innen sollen ihre eigene Teamarbeit analysieren und feststellen, wo ihr Team steht, was die Arbeit fördert und sie behindert. Durch die Meta-kommunikation über die eigene Person und über das Team sollen positive Entwicklungsmöglichkeiten abgeleitet werde

Didaktisch-methodische Überlegungen: Zugegeben bleibt häufig wenig Zeit im Schuljahr für Methodenreflexion und Prozessanalyse. Auch werden zeitintensivere Gruppenarbeiten zu Gunsten anderer Sozialformen umgangen. Die Notwendigkeit steht allerdings außer Frage, denn mehr denn je wird von den Jugendlichen heute Teamfähigkeit erwartet. Hinter dieser Vokabel verbergen sich mehrere Verhaltensdispositionen wie unter anderem Kommunikationsbereitschaft, Konfliktfähigkeit, Selbstbeherrschung, Respekt, Empathiefähigkeit, Anerkennung von Fähigkeiten anderer und der Wille zur Zusammenarbeit zur Optimierung von Problemlösungsprozessen und arbeitsteiliger Aufgabenbewältigung. Diese Kompetenzen können nur in Arbeitsgruppen ausgebildet und geschult werden und sollen Kooperation statt Einzelkämpfertum und Konkurrenzkampf fördern.

  • Methodenblätter stellen hier ein Instrument dar mit den Schüler/innen über Teamarbeit in der Theorie nachzudenkeTeambildung S&Sn und für die Praxis Merkmale und Kriterien für eine gelingende Teamarbeit zu entwickeln. Als Analyseinstrument dienen Evaluationsfragebögen, welche drei Dimensionen des Teams in den Blick nehmen: Ich – Du – Wir.
  • Die Gesamtgruppengröße stellt unseres Erachtens die größte Hürde für eine solche Einheit dar. Es sollte ein Projekttag eingerichtet werden, an welchem mehrerer unserer Trainer in verschiedenen Gruppen agieren. Auch Formen des Team-Teachings sind ein gangbarer Weg.
  • Auf jeden Fall lohnt es sich und macht den (meisten) Beteiligten Spaß. Vor allem aber kann man hinterher eine Gruppendynamik spüren, was somit auch den Lehrkräften zu Gute kommt.

Peer-Mediation

Peer-Mediation in Schulen bedeutet die Vermittlung bei Konflikten mit und unter etwa gleichaltrigen Jugendlichen. Die Peer-Mediation basiert auf der Erfahrung, dass die Konfliktregelung durch (ältere) Mitschüler/innen von den Streitparteien oft besser angenommen wird als das Eingreifen von Erwachsenen.Team3

Die Peer-Mediation stellt einen wichtigen Baustein zur Gewaltprävention an Schulen dar.

Die Mediation ist ein freiwilliges Gespräch nach Regeln und mit einem bestimmten Ablauf (Phasen). Die Peer-Mediator/innen leiten die Streitenden an, selbstständig eine für beide Seiten zufrieden stellende Vereinbarung für den Konflikt zu finden. Die Basis der Mediation ist das Win-Win-Prinzip, d.h. eine Lösung ist nur dann erreicht, wenn beide Parteien den gemeinsam getroffenen Vereinbarungen zustimmen.

Die Peers erlernen diese klar strukturierte Gesprächsmethode, die streitlösungs- und ergebnisorientiert ist. Die Peer-Mediator/innen vermitteln zwischen zwei oder mehreren Schüler/innen oder Schüler/innengruppen, sind von allen Parteien akzeptiert und zur Mediation beauftragt. Durch die kollegiale Ebene der Konfliktbearbeitung ist eine deutliche Abgrenzung des Wirkungsfeldes gegeben.

Schüler/innen, die als Peer-Mediator/innen eingesetzt werden, sind allparteilich,

verantwortlich für die Einhaltung der Gesprächsregeln,

verantwortlich für den Ablauf (nicht für den Inhalt!) der Mediation,

Unterstützer/innen für die Konfliktparteien, das eigene Konfliktlösungspotenzial auszuschöpfen,Team5

dazu ausgebildet, die Konfliktparteien darin zu unterstützen, das Verborgene zu erhellen und

zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Sie werden von ausgebildeten Lehrer/innen des Schulstandorts, den Peer-Coaches, betreut und unterstützt.

WAS BRINGT DIE PEER-MEDIATION FÜR SCHULEN?

Folgende Kriterien sprechen unter anderen für die Implementierung von Peer-Mediation:

In erster Linie ist Peer-Mediation ein wirksames Mittel zur Klärung von Konflikten.

Schüler/innen erleben sich nicht nur als Problemverursacher/innen, sondern auch als Teil der Lösung von Problemen.

Die Bearbeitung von Peer-Konflikten kann den Peer-Mediator/innen übergeben werden.

Die Schüler/innen erwerben im Rahmen der Ausbildung zahlreiche Schlüsselqualifikationen, die sie später im Alltag und Berufsleben nutzen können.

Es wird allgemein ein (Schul-)Klima von Toleranz und Verständnis füreinander

gefördert.

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