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Gewaltpraevention Bundesverband

Bundesverband Gewaltprävention

“Selbstbewusst & Stark e.V.

für Schulen, Kitas, Jugendeinrichtungen, Bildungseinrichtungen,
Vereine, Jugendfreizeiten, Kinder-und Jugendarbeit

Sehr viele Vereine in Deutschland stehen vor den gleichen Problemen:

Sportvereine, aber auch andere Zusammenschlüsse wie Musikvereine, Tanzvereine oder Schützenvereine verlieren TausSchulAGende von Mitgliedern. Die Geburten gehen zurück und viele Kinder in die Ganztagsschule – statt zu einem Club. Früher bildeten sich ganze Trauben von Jungen am Rand des Fussballplatzes um den Trainer oder beim Judotraining auf der Matte. Die Trainer konnten aus dem Vollen schöpfen und sich die besten davon für die Spiele oder Wettkämpfe aussuchen. Heute könne sie sich glücklich schätzen, wenn eine Kindermannschaft zustande kommt. Eine große Anzahl davon sind Kinder mit ausländischen Wurzeln. Nur Vereine, die es schaffen, auch diese Gruppe an sich zu binden, haben eine Chance.  Seit Ganztagsschulen in ganz Deutschland wie Pilze aus dem Boden schiessen, ergeht es so vielen Vereinen: Sie fürchten um ihre Zukunft. Immerhin haben rund 120.000 Mitglieder allein im Jahr 2011 ihrem Sportverein den Rücken gekehrt. Dabei gibt es eine Menge Kinder, für die es von Vorteil wäre, wenn sie sich im Verein und nicht auf der Strasse austobten.

Hausaufgaben, Förderstunden, Arbeitsgemeinschaften und Bewegungsspiele in der Ganztagsschule fordern ihren Tribut: "Nach der Ganztagsschule sind die Kinder tot". Eltern haben kein Interesse mehr, ihre Kinder nach anstrengenden Schulstunden wieder abzugeben und sie um 17 Uhr zum Fußballverein zu kutschieren. Die Betreuer und Trainer sind berufstätig und können in der Regel nicht vor 17 Uhr auf dem Platz stehen.

Die massive Präsenz von Ganztagsschulen zwingt die Sportvereine in der Stadt und auf dem Land dazu, sich zu modernisieren, professioneller zu werden. Nur Vereine, die gut ausgebildete und pädagogisch sowie am besten auch interkulturell versierte Übungsleiter aufbieten kSchul-AGönnten, kommen für eine Schulkooperation in Betracht. Hier wird dann versucht, seine Sportart anhand einer Schul-AG den Kindern nahe zu bringen. Doch eine AG geht meist nur über ein halbes Jahr und innerhalb dieses Zeitrahmens verlassen immer wieder Kinder die AG um sich umzuorientieren und somit brechen auch viele AG´s ein. Viele Übungsleiter sprechen auch von aufgedrehten, unmotivierten, aggressiven oder lustlosen Kinder, die man in der knappen dreiviertel Stunde nicht gebändigt bekommt.

Hinzu kommt die Wandlung der Kinder und Jugendlichen in unserem Technologie-Zeitalter. Kinder verbringen heute lieber mehr Zeit vor dem Fernseher, Playstation oder PC.

Die verbleibenden Kinder wachsen in dieser schnelllebigen Zeit mit den vorherrschenden gewaltmedialen Umständen auf: Mobbing, Aggresionen, wenig Empathie, Süchte, aber auch, wie sich in den letzten Jahren immer wieder herausstellte, sexualisierter Gewalt, auch in Vereinen.

Hier gilt es gegenzusteuern. Vorstände, Trainer, Übungs- und Gruppenleiter kommen nicht drum herum als ausgebildete Gewaltpräventionstrainer zu fungieren, möchten sie die Substanz des Vereines oder die Aufgabe eines AG-Leiters bewahren.

 

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